Über Interbase

Interbase wurde 1984 von Groton Database Systems entwickelt und von Apollo Computer finanziert. 1986 entschied sich Apollo, aus dem Softwaregeschäft auszusteigen, und hat Interbase zwischen 1986 und 1991 schrittweise an Ashton-Tate verkauft. 1991 erwarb Borland Ashton-Tate und bekam Interbase als Teil der Geschäfts. Borland wollte ein neues Unternehmen gründen, das sich Interbase widmete und brachte die Datenbank als Open-Source heraus. Allerdings konnte man sich auf keine Bedingungen zur Trennung der Unternehmen einigen. Interbase 6 wurde zu einem Open-Source-Produkt (von dem Firebird abgespaltet wurde) und Borland arbeitete weiter an einem eigenentwickelten Interbase Code.

Wir unterstützen Interbase direkt in unseren Produkten! Sie benötigen keine separaten Treiber und können sich sofort mit Ihrer Datenbank verbinden.

Heutzutage ist Interbase ein ausgereiftes Produkt, hat es aber niemals ganz an die Spitze geschafft. Seine Stärken liegen in MVCC (Multiversion Concurrency Control), das für jede Transaktion eine separate Datenkopie aufbewahrt, sodass bei der Nutzung eine Sperrung vermieden werden kann. Allerdings wächst somit die Datenbank sehr schnell, sodass die Datenbank regelmäßig gelöscht werden muss. Während dieser Operation wird jede Zeile in jeder Tabelle in der Datenbank überprüft und veraltete Daten werden gelöscht.

Interbase kann leicht gewartet werden und es benötigt sehr sehr wenig Speicherplatz. Seine komplette Installation (Server und Client) kommt auf weniger als der Client-Teil von einigen anderen Datenbanken.

Der Interbase Server akzeptiert keine alten Datenbankdateien. Wenn Sie also den Datenbankserver aufrüsten, müssen Sie für Ihre Datenbank auf einem alten Server eine Sicherheitskopie erstellen und sie dann wiederherstellen, wenn Sie den Server aufrüsten.